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Ladelösungen

Im privaten Bereich

Die Anforderungen an Ladelösungen im privaten Bereich unterscheiden sich von denen im gewerblichen Bereich. Im Folgenden haben wir Ihnen einige wichtige Fragestellungen für Ladelösungen im privaten Umfeld zusammengestellt.
01. Warum werden überhaupt Ladestationen in der E-Mobilität benötigt ?
E-Autos lassen sich natürlich auch wie andere Elektrogeräte mit der üblichen Spannung von 230V aufladen. Allerdings kann das Fahrzeug an einer normalen Steckdose nur mit einer maximalen Ladeleistung von ca. 2,3 kW geladen werden, da handelsübliche Steckdosen nur für eine Stromstärke von 10 A ausgelegt sind. Wird dieser Wert dauerhaft überschritten, kann eine Steckdose schnell wie im Folgenden dargestellt aussehen.
Überbelastete Steckdose

Überbelastete Steckdose

Im Gegensatz dazu werden Ladestationen bzw. Wallboxen in der Regel dreiphasig mit einer Spannung von 400 V betrieben. Dadurch können deutlich höhere Leistungen (häufig 11 oder 22 kW pro Ladepunkt) übertragen werden. Starkstromanlagen dieser Kategorie können lebensgefährlich sein. Deshalb dürfen derartige Installationen nur von Fachunternehmen mit entsprechender Zulassung und unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen werden.
02. Welche Ladearten gibt es ?
Beim Laden von Elektroautos lassen sich Wechselstrom- und Gleichstrom-Ladestationen unterscheiden. Die schnellste Ladung erfolgt über Gleichstrom-Ladestationen. Gleichstrom-Ladestationen sind im Gebäudebereich nur im geringen Maße üblich.  Aufgrund der längeren Autostandzeiten fallen die längeren Ladezeiten bei Wechselstrom-Ladestationen allerdings nicht so stark ins Gewicht. Als positive Begleiterscheinung von Wechselstrom-Ladestationen werden durch die niedrigen Ladeleistungen die Batterien der Elektroautos geschont.
Wechselstrom-Ladestecker Typ 2

Wechselstrom-Ladestecker Typ 2

Unterwegs muss dem Elektrofahrzeug innerhalb kürzester Zeit (15-30 min sind hier die Regel) viel Energie zugeführt werden. Dies ist technisch nur mit Gleichstrom-Ladestationen möglich, da dann der im Fahrzeug eingebaute Gleichrichter umgangen werden kann. Im Vergleich zum Wechselstromladen (normalerweise 11 kW bzw. 22 kW Ladeleistung) können beim Gleichstromladen Ladeleistungen von bis zu 350 kW erreicht werden. Gleichstrom-Ladestationen lassen sich sehr leicht an einem etwas anderen Ladestecker (Typ CCS) erkennen.
Gleichstrom-Ladestecker CCS

Gleichstrom-Ladestecker CCS

03. Warum ist das Lastmanagement so wichtig ?
In Anbetracht der zu erwartenden starken Zunahme von Elektroautos und somit steigender Anzahl von Ladepunkten wird das Lastmanagement von Ladestationen zukünftig immer wichtiger werden, um die Stabilität der Stromnetze gewährleisten zu können. Unterschieden wird hierbei zum einen das externe Lastmanagement durch die Versorgungsnetzbetreiber, das zur Stabilisierung des Stromnetzes bei Ladestationen >12 kW gemäß aktueller Anschluss-Vorschriften (TAB) vorgesehen werden muss.
Moderner Zählerschrank mit externer Laststeuerung

Moderner Zählerschrank mit externer Laststeuerung

Innerhalb von Gebäuden wird ein spezifisches Lastmanagement benötigt, wenn z.B. die Anschlussleistung des Gebäudes begrenzt ist, aber mehrere Fahrzeuge parallel geladen werden sollen (z.B. beim Mehrfamilienhaus). Bei Ladesystemen wird hier zwischen dem statischen und dynamischen Lastmanagement unterschieden. Beim statischen Lastmanagement wird eine feste Leistung unter mehreren Ladestationen aufgeteilt. Beim dynamischen Lastmanagement wird darüber hinaus der jeweils aktuelle Stromverbrauch des ganzen Gebäudes berücksichtigt. Das bedeutet, dass in Zeiten eines geringeren Gebäudeenergiebedarfes (z.B. nachts) flexibel höhere Leistungen den Ladestationen zur Verfügung gestellt werden können.
Dynamisches Lastmanagement bei Ladestationen

Dynamisches Lastmanagement bei Ladestationen

Beim Lastmanagement lassen sich verschiedene Verfahren unterscheiden, um flexibel die Ladevorgänge mehrerer Ladestationen steuern zu können (sequenzielles, priorisiertes oder bedarfsgesteuertes Laden).
OwnCharge ist spezialisiert auf die marktgängigen Systeme im Bereich Lastmanagement und erstellt Ihnen hierfür gerne ein individuelles Lösungskonzept.
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04. Wie können regenerative Energien für das Laden von E-Autos genutzt werden ?
Die Nutzung regenerativer Energien wie z.B. Photovoltaik bietet erhebliche Vorteile in Verbindung mit Ladesystemen für E-Autos, da aufgrund reduzierter Einspeisevergütungen die Nutzung überschüssiger Energie für Elektroautos speziell in Zeiten höherer Sonneneinstrahlung wirtschaftlich sinnvoll ist. Für die Energieerzeugung bieten sich natürlich nicht nur klassische Photovoltaikanlagen auf Hausdächern an. Mehr und mehr werden nun auch PV-Anlagen auf Garagen und Carports hierfür genutzt.
Carport mit Photovoltaik

Carport mit Photovoltaik

Durch eine intelligente Kombination von Photovoltaik, Gebäudetechnik, Wärmepumpen, Batteriespeicher- und Ladesystemen ergeben sich sehr gute Möglichkeiten, ein hohes Maß an Autokratie zu erreichen.
OwnCharge ist Ihr Ansprechpartner für den Aufbau intelligenter Ladesysteme.
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Ladelösungen

für Unternehmen

Im Folgenden finden Sie wichtige Fragestellungen im Umfeld von Ladelösungen für Unternehmen.
01. Welche Besonderheiten gilt es für Ladestationen im gewerblichen Umfeld zu berücksichtigen ?
Im gewerblichen Bereich lassen sich zwei wesentliche Ladearten „Fuhrparkladung“ bzw. „Ladung von Mitarbeiterfahrzeugen bzw. Firmenfahrzeugen“ unterscheiden.
02. Welche Besonderheiten gibt es im Bereich der Fuhrparkladung ?
Im Unternehmensfuhrpark werden die Elektrofahrzeuge, soweit diese von den Mitarbeitern nicht abends mit nach Hause genommen werden, im Allgemeinen nachts aufgeladen, damit die Fahrzeuge am nächsten Morgen wieder zur Verfügung stehen. In Abhängigkeit von der Anzahl der Fuhrparkfahrzeuge kann sich dadurch die ladetechnische Problematik ergeben, dass aufgrund von ggfs. vorhandenen Leistungsbeschränkungen des Versorgungsnetzbetreibers nicht alle Fahrzeuge in der zur Verfügung stehenden Zeit geladen werden können. Hier müssen anhand festgelegter Kriterien Ladepriorisierungen vorgenommen werden können.
Unternehmensfuhrpark

Unternehmensfuhrpark

03. Welche Besonderheiten gibt es im Bereich der Ladung von Mitarbeiter- und Dienstfahrzeugen ?
Mitarbeiterfahrzeuge zeigen im Gegensatz zu Fuhrparkfahrzeugen eine andere Ladecharakteristik. Hier liegt die Zielsetzung eher im Bereich der parallelen Ladung während der normalen Büroarbeitszeiten.  Die Nutzung von erneuerbaren Energien ist hier sehr wirtschaftlich. Auch der Einsatz von Batteriespeichersystemen bietet sich hier an, um zwischengespeicherte Sonnenenergie direkt in den Gebäuden nutzen zu können. Als besonderes Thema muss hier die Abrechnung der bezogenen Ladeenergie für Mitarbeiter- und Dienstfahrzeuge berücksichtigt werden. Von Ladeinfrastrukturanbietern werden unterschiedliche Abrechnungslösungen zur Verfügung gestellt.
Mitarbeiterparkplatz

Mitarbeiterparkplatz

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OwnCharge steht Ihnen hierfür gerne zur Verfügung.
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